Campingmöbel kauf

Samstag, 2.5.2015

Nach einem ausgiebigen Frühstück und anschliessendem obligaten Spaziergang mit dem Hund, beschliessen wir unsere Suche nach den perfekten Campingstühlen fortzu- setzen. Oliver schaut kurz im Internet nach, ob der Laden „Campingprofi“ überhaupt geöffnet ist, da gestern ja der erste Mai war.

Da dem so ist, fahren wir nach Dietikon mit nicht allzu viel Hoffnungen, denn bis anhin waren all unsere Sitzversuche erfolglos geblieben. Im Campingprofi angekommen, hat man ehrlich gesagt, eher das Feeling als sei man in einem unaufgeräumten Lager, als in einem Laden. Wir kommen also in diesen „Laden“ und schauen uns gleich am Eingang die faltbaren Kochutensilien an. Irgendwie ist Oliver einfach nicht von der Haltbarkeit dieser überzeugt, aber was soll`s, wir brauchen ja keine Kochutensilien, sondern zwei bequeme Campingstühle. Weiter hinten an der Wand steht eine ganze Reihe solcher, also steuern wir Schnurstracks darauf zu. Der erste Eindruck ist wie immer, alles dasselbe, Monika lässt sich in den ersten Stuhl sinken (Ich wollte Plumpsen schreiben, aber dann sagt Monika sicherlich gleich, „Also du findest mich zu fett!“, nein finde ich nicht.“ Also, lass ich es sein Plumpsen zu Schreiben“, sich in den Stuhl sinken. Ein Verkäufer kommt mit einer Schachtel und meint zu Monika, „ nein, da sind keine Mohrenköpfe darin“.  Wir lachen, da diese Bemerkung so unvermittelt kam, dass wir komplett überrascht wurden und was für ein Wunder, sogar Oliver, der sonst ja immer eine Antwort hat, kann nur lachen.

Kaum haben wir uns erholt steht er mit einer grossen Schachtel voller Mohrenköpfen vor uns. (Wie sagt man eigentlich Mohrenköpfe ohne Mohr? Wir haben als Kinder immer „Schuumbühle“ gesagt aber offiziell hiessen sie doch Mohrenköpfe. Auf jeden Fall ist es in keiner Art und Weise rassistisch gemeint.) Monika, unserem Zuckerschnäutzchen, leuchten die Augen und sie greift voller Vorfreude zu, Oliver hingegen ist eher der Salz Typ, aber auch er nimmt einen aus dem Karton. Ja sogar eine Serviette wird ihm aufgedrängt, da man nicht will, dass er mit einem bekleckerten Bart zwischen den Sachen rumwühlt. Monika sitzt friedlich geniessend in ihrem Stuhl und isst den Mohrenkopf in Zeitlupentempo, echt zum verzweifeln, wie kann man nur so langsam essen und erst noch, wenn es einem schmeckt. Als sie nach einer gefühlten halben Stunde endlich fertig war und wir weiter machen konnten, war die Entscheidung schon gefallen, Monika hat sich für diesen Stuhl entschieden, schliesslich hat der Mohrenkopf ja so gut darin geschmeckt, so dass sie kaum noch aufstehen wollte. Also fragen wir nach dem Preis, „Ups“ 182.- CHF und für das ansetzbare Beinteil nochmals 65.- CHF und das mal 2. Wow das ist nicht schlecht viel oder? Aber gut, für das, dass man nun mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass ein Mohrenkopf in diesen Stühlen zu verspeisen Monika zu einem kulinarischen Höhenflug verhelfen kann, nehmen wir diese Kosten in Kauf. Oliver denkt sich sicherlich, wie wird es dann erst, wenn es etwas richtig gutes auf den Tisch kommt? Ach ja und nicht zu vergessen, es wurde ja noch viel günstiger, da sie ja nur ein Beinteil an Lager hatten, sparten wir 65 CHF und da es zurzeit immer noch in Mode ist € Rabatte zu gewähren, bekommen wir noch zusätzlich 15%. Ein echtes Schnäppchen oder so etwas.

Zuhause angekommen, machten wir eine Vorführung für die Kinder (Kinder kann man ja nicht sagen, wenn sie über zwanzig sind, also den Erwachsenen (Kindern)) unserer neusten Errungenschaft. Alle sind auch ohne Mohrenkopf begeistert von der bequemheit  des Stuhles.

Als Monika den Kaffeesatz in den Komposteimer vor dem Haus leeren will, ist ein Paket vor der Tür. Da muss sicher der Tisch, den wir bestellt haben, darin sein, was für ein Timing. Und siehe da, es ist der Tisch. Wir packen ihn aus um das vollendete Sitzvergnügen an diesem zu testen. Aber leider ist der Tisch defekt, er hat mehrere Risse in der Tischplatte und die Alu-Kanten sind völlig zerkratzt. Aber das Sitzvergnügen ist super. Den Tisch wollen wir jedenfalls so nicht behalten und senden ihn nach langem hin und her wieder zurück.

Weitere wichtige Kriterien zum Kauf der Stühle nebst Mohrenkopf waren:

Sie sind dank Falz im Profil sehr flach, 13 cm wenn man sie zusammen legt und haben nur 5.2 Kg Gewicht. Auch das Rückenpolster ist durchgehend und nicht wie bei den meisten Stühlen hinten an den Nieren offen. Zudem sind sie leicht gepolstert, so dass sie sich weicher anfühlen. Auch die Handgriffe fühlen sich nicht wie billiger,s kalter Plastik an, nein, es ist eher samtig und warm, sehr angenehm. Trotz des integrierten Kopfkissen haben wir noch ein zusätzliches Kissen mit Gurt gekauft, was das ganze noch bequemer macht.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, der Stuhl hat 150 Kg Tragkraft, dass heisst, Oliver hat noch 60 Kg Luft nach oben, was ganz beruhigend ist.

 

Westfield AVH 101 und Bein Teil AVF 101