Gestell Einbau 

Am Freitag Abend, 10.07.2015 starten wir unser erstes kleines Test-Wochenende in Richtung Passau, Deutschland, zur Firma Abenteuer Caravan, wo Oliver, keine Ahnung wie er das geschafft hat, am Samstag um 10 Uhr einen Termin erhalten hat, obwohl die Firma am Samstag geschlossen hat. Da wir erst spät am Abend losfahren, fahren wir bis (PASSAU) durch und beschliessen, die Nacht vor den Toren der Firma zu verbringen. Mitten in der Nacht, irren wir trotz Navi im Industriegebiet umher. Oliver als alter Pfadfinder folgt seinem Instinkt und fährt ein kleines, dunkles und schmales Gässli bergauf. Trotz ängstlicher Intervention von Moni (ohne Pfadfindererfahrung). Die Fahrt endet auf einem Hofplatz eines Bauernhofes. Sofort stehen wir im grellen Licht sämtlicher Bewegungsscheinwerfer. Da sich unser Pfadfinder im Scheinwerferlicht nicht sehr wohl fühlt, wenden wir unser Fahrzeug und ergreifen die Flucht.

Mit vereinten Kräften, unter der Leitung von Kathrin, die trotz durchzechter Nacht und Hochzeitsstrauss binden pünktlich um 10 Uhr da war, bauten wir dieses geniale Garagengestell genau nach unseren Wünschen ein. Eigentlich hätte Kathrin am Nachmittag eine grosse Familienfeier, aber sie liess sich nicht davon abbringen, uns dieses Gestell einzubauen. Nach 4 stündigem Einbau drückt uns Kathrin die Rechnung in die Hand und eilt mit schlechtem Gewissen an Ihre Familienfeier um zu retten was noch zu retten ist.

www.abenteuer-caravan.de 

Wir machen uns glücklich und zufrieden mit unserem Gestell, aber mit einem schlechten Gewissen wegen Kathrin, auf den Weg nach Passau. Da die Stadt der 3 Flüsse so schön sein soll. Am Sonntag sind wir wieder am Konstanzer Zoll, damit wir den Stempel vom deutschen Zoll für die Mehrwertsteuer bekommen. Eigentlich müssten wir das Gestell am Schweizer Zoll verzollen, aber Oliver (die Ratte) findet, er stehe jetzt nicht in dieser langen Schlange an, und geht trotz heftiger Einwände von Monika (dem Hasen) zum Willi und fährt los. Nach knapp 1 Km, während der Fahrt durch den Tunnel, erklingt im Hintergrund ein Martinshorn. Monika erstarrt vor Schreck, jetzt haben wir den Dreck, jetzt sind wir dran. Doch die Polizei fährt einfach an uns vorbei ohne uns eines Blickes zu würdigen. Da Monika schon einen leichten blauen Schimmer im Gesicht hat, empfiehlt Oliver ihr, doch wieder zu atmen. Gerade als sich Moni’s Gesichtsfarbe wieder neutralisiert, der nächste Schreck. Am Kreisel steht eine Polizeipatrouille. Doch oh Wunder, auch diese will nichts von uns. Während unserem Testwochenende haben wir uns eine Liste gemacht, mit allem was noch fehlt, oder noch nicht optimal ist, Oliver baut noch eine Steckdose ein, so dass wir im Wohnmobil die Möglichkeit haben, um all unsere Akkus zu laden, was vor allem bei schlechtem Wetter oder Mückenplage von Vorteil ist. Auch müssen wir noch dringend für alle Schubladen und Schränke Antirutschmatten zuschneiden. Und ganz wichtig einen Mückenvorhang für die grosse Türe. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.