Aufbruch in ein neues Leben

Am Donnerstag, 28. September 2017 starten wir unser Abenteuer in ein neues Leben.

 

Die Einzelheiten ersparen wir Euch jetzt. Nur so viel, am ersten Tag haben wir es nicht einmal mehr aus der Schweiz geschafft.

 

Bis jetzt haben wir jede Nacht zwischen 9 bis 11 Stunden geschlafen, und auch das enge zusammen Leben im Willi zu dritt ist gewöhnungsbedürftig. Aber wenn mal der ganze Stress weg ist, werden wir hoffentlich auch ruhiger. J

 

Da wir ja nie auf Campingplätzen übernachten, machen wir uns jeden Abend aufs Neue auf die Suche nach einem für uns genehmen Schlafplatz. Was sich manchmal als nicht ganz einfach entpuppt.

Keine Camper Nachbarn, möglichst einsam, ruhig, versteckt, kein Dreck vor der Haustüre, damit Laila keine dreckigen Pfoten bekommt.

Und am liebsten mit frischem Brötli-Service am Morgen.

Da wir dies bis jetzt noch nicht gefunden haben begnügen wir uns mit frischem Kaffee am Morgen.

 

Laila, unser Wachhund, geniesst es, die ganze Zeit mit uns unterwegs zu sein, einzig, dass sie immer und überall alles frisst, was irgendwo liegt, macht uns Sorgen, es könnte ja auch mal was vergiftet sein.

 

Ach ja und unser Problem mit dem Wifi ist auch noch nicht gelöst, daher haben wir auch noch nichts geschriebenJ

 

Nach ein paar Tagen ging uns so langsam der Diesel aus. Diese Ecke von Frankreich scheint nicht gerade überflutet mit Tankstellen zu sein. Da Monika sich weigerte den Willi zu schieben, musste Oliver (obwohl er als alter Pfadfinder nie jemanden nach dem Weg fragen würde) bei jedem freilaufenden Franzosen halten, damit Sie ihn nach einer Dieseltankstelle befragen konnte. Leider scheint das Wort Diesel ein Fremdwort zu sein für die Franzosen. Wir nahmen aber trotzdem die Richtung auf, in die der wild gestikulierende und viel zu schnell sprechende Franzose andeutete. Bei der nächsten Gelegenheit schnappte sich Moni zwei ältere französische Damen, die unschuldig ihres Weges gingen, um auch sie mit der Frage nach Diesel zu belästigen. Also Franzosen sprechen definitiv nur französisch und das so schnell, dass wir dann in der Not unseren Bilderbuchlangenscheidt hervorkramten. Sie schickten uns auf die Autobahn um diese bei der nächsten Ausfahrt wieder zu verlassen.

Leider freuten wir uns zu früh. Da stand nirgends Diesel nur in Gelb Gazole. Oliver nahm im Natel den Translater aber Diesel wird nicht übersetzt. Da kommt ein Franzosen-Wohnmobil daher und schon hüpft Moni aus dem Willi und geht fragen. Also Kontakt scheu ist sie definitiv nicht. Sie kommt freudig zurück und sagt Gazole ist Diesel. Oliver der alte Skeptiker meint, die können ja alles sagen. Da sagt die praktisch veranlagte Moni, dann schnüffle doch daran. Oliver steckt seine Nase in Willi’s Tank und an die Tankpistole und meint ja das ist richtig.

 

So, dass wären mal so unsere Anfangsschwierigkeiten.

 

Jetzt mal zu den schönen Sachen:

 

 

Ach, wir geniessen jetzt das feine Essen und melden uns später J 

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