Zu Besuch bei Silvia

Am Montag, 9. Oktober 2017 treffen wir in Matha, Frankreich ein und besuchen Silvia, eine liebe Freundin von Monika, die da mit Ihrer Familie ein Ferienhaus hat. Es ist ein herrliches Ferienhaus, dass übrigens auch zu vermieten/verkaufen ist.    Siehe Fotos.

Vor allem mit einem riesigen Badezimmer, was wir wirklich sehr geniessen. Laila findet die vielen Streicheleinheiten der 9 Jahre alten Mati super und geniesst den grossen Garten, da sie sich endlich wieder mal ausstrecken kann.

Wir machen einen kurzen Abstecher nach Cognac. Ein herziges kleines Dörfchen, warum es allerdings so heisst, ist uns schleierhaft, denn wir finden nur gerade einen Laden der unter anderem auch Cognac verkauft.

Endlich finden wir die Zeit um uns zwischen sünnele, trinken und essen (Juan verwöhnt uns mit seinen spanischen Kochkünsten) um unser Alarmanlageproblem zu kümmern, was Moni sehr wichtig ist, da die 3 Dachfenster schon seit Tagen nicht mehr Alarmgesichert sind.

Oliver’s Spruch, wer lesen kann hat Vorteile, bestätigt sich einmal mehr. Denn es dauert nicht lange, und er weiss wo das Problem liegt.

Da haben wir aber schon die nächste Herausforderung. Da Oliver wegen unserem Ladegewicht keine Ersatzbatterien mitnehmen wollte, müssen wir nun im Inter Marche teure Batterien kaufen, was ihn ziemlich ärgert. Aber das Beste kommt ja noch, da er 3 Sensoren nicht mitgezählt hat, fehlen jetzt noch, und da wir nicht wieder zum Super Marche wollen, gehen wir in die Gärtnerei, wo wir zwei Batterien zum gleichen Preis erhalten, was ihn noch mehr ärgert, vor allem weil er in der Schweiz noch ganz viele von dieser Sorte hätte.

Einmal fahren wir nach Royan. (ca. 1 h entfernt) Laila darf auch mit.

In Royan gibt es einen Markt mit Kleidern und eine grosse Markthalle mit feinen Sachen drin.

 

 

 

 

 

Einmal fahren wir nach Royan. (ca. 1 h entfernt) Laila darf auch mit.

 

In Royan gibt es einen Markt mit Kleidern und eine grosse Markthalle mit feinen Sachen drin.

Mati und Moni warten mit Laila draussen, und freuen sich schon auf das Picknick am Strand, da sich der Hunger schon mit einem leichten Grollen im Bauch bemerkbar macht. Aber nach 45 Minuten warten sie immer noch. Dann endlich erscheinen sie, schwer beladen, als ob es nie mehr was zu kaufen gibt. Aber wenn 3 Personen mit Hunger im Bauch alles kaufen was das Herz begehrt, geht das halt schon ein bisschen länger.

Die Stimmung ist gerade ein bisschen gedrückt.

Nach kurzem Marsch mit viel Gepäck erreichen wir das Meer und die Stimmung hebt sich genau so schnell wie sich der Weisswein Flaschenpegel senkt. Hmm so feine Sachen, dafür hat sich das Warten aber gelohnt.


Wir planen unsere Abreise, unter Protest unserer Gastgeber, auf Freitag-Morgen. Da einem als Reisende das Zeitgefühl, Tage und Daten abhandenkommt, wurden wir ein wenig überrumpelt von der Mitteilung:  viel Glück für den Freitag den 13. Trotzdem machen wir uns unbeschwert auf den Weg.

 

Gemütlich erledigen wir die alltäglichen Sachen wie Müll rausbringen, Toilette und Abwasser leeren, Diesel tanken, und natürlich Essen und Trinken kaufen. Nach etwa 2 Stunden Fahrt, plagt uns der Hunger. Wir wollen gemütlich, an der Sonne etwas essen, finden einen schönen Platz und ach Du Sch...., aber wie wir von Mati gelernt haben, dürfen wir das Sch... Wörtchen nicht mehr benutzen.  Der 13. holt uns doch noch ein. 

 

Als wir nach hinten gehen, finden wir eine riesige Überschwemmung.

Was ist passiert? Die grosse Diskussion beginnt. Irgendwie, warum auch immer, hat sich der Wasserhahn im Küchenlavabo geöffnet und das Abwaschbecken gefüllt. Dank Olivers zartem und behutsamen Fahrstill ist es nicht noch schlimmer. Das heisst, wir haben Wasser in den Schubladen, Küchenboden, Esszimmerboden, aber das schlimmste, der ganze Kochherd wurde ersäuft. Also mussten wir mit Hunger die ganze Kochstelle auseinanderschrauben und trocknen.

Aber dann wurde gekocht und im freien gegessen.

Das Leben kann doch soooo schön sein.

Wer jetzt glaubt, der 13. sei vorbei, der irrt sich gewaltig. Auf der Suche nach einem schönen Schlafplatz findet Oliver ein Natursträsschen das zu einer Kiesgrube führt. Perfekt, schön ruhig, abgelegen und einsam. Alles super. Wir packen unsere Stühle und den Tisch, geniessen das Leben, sortieren die Fotos und schreiben ein bisschen. Um halb 8 packen wir zusammen, verstauen die Sachen und wollen noch mit Laila einen Abendspaziergang machen. Nach ein paar Schritten, sehen wir ein Auto, ganz langsam fährt es in die Kiesgrube rein, in unsere Richtung. Moni’s erster Gedanke, jetzt kommt einer und reklamiert. Dann aber, hält das Auto und ein Mann steigt aus, und wir beobachten uns gegenseitig. Er steigt wieder ins Auto, fährt weg und schaut immer zu uns rüber. Unser Angsthase bekommt Hühnerhaut (ich glaube ich muss keinen Namen nennen) unser Held dieses Blogs nervt sich wieder mal, ab so viel Horrorfantasien. Mundtotgemacht setzen sie ihren Abendspaziergang fort. Bis zur nächsten Kurve wo riesige Gewehrhülsen am Boden verstreut rumliegen und ein paar zerbrochene Bierflaschen. Jetzt erst recht möchte unser Hase fluchtartig weg aus diesem Tal des Grauens. Oliver meint nur, da hat sicher ein fürsorglicher Vater mit seinem Sohn Schiessübungen gemacht, und wo ginge das besser als hier. Wieder schweigend gehen sie zurück zum Willi. 

 

Wir verabschieden uns jetzt hoffentlich nur für heute Nacht und melden uns dann wieder. 

 

 

J

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