Waschtag

In der Nacht fing es an zu regnen und das ging so, bis auf mehr oder weniger lange Unterbrüche den ganzen Tag. Wir wollten das regnerische Wetter nutzen um zu duschen und Willi auf Fordermann zu bringen. Auch der grosse Waschtag war somit angesagt. So suchten wir bei den grossen Einkaufscentern nach Waschmaschinen und Tumblern.

Die Freude war gross, als wir schon beim ersten Einkaufscenter eine Waschstation fanden.

Leider funktionierte diese nur mit Jetons. Ein Ehepaar kam, und wollte auch waschen, da auch sie keine Jetons hatten, wollte der Mann für uns und sich irgendwo Jetons wechseln. Moni, eher ein vorsichtiger Mensch gab ihm Euros mit, als sie merkte, dass seine Frau ja dableiben würde. Leider kam er wenig später mit dem Auto zurück, da er erfolglos geblieben war, gab er uns das Geld zurück und sie fuhren mit ihrer Wäsche weiter.

Also packten wir die ganze Wäsche wieder ein und suchten weiter.

Endlich fanden wir eine, die mit Euros funktionierte. Nichts wie die Wäsche rein und los damit. Die Wäschedauer von 30 Minuten nutzten wir um unsere Einkäufe zu erledigen.

Als wir wieder raus wollten, regnete es so heftig, dass wir und alle anderen beim Eingang stehen blieben, da wir sonst gleich nochmals geduscht und unsere Kleider gleich gewaschen hätten. Eigentlich war die Wäsche schon lange fertig, also hechtete Moni bei einer kurzen Niederschlagsreduzierung über den Platz und schmiss die Wäsche in den Tumbler.

Oliver wartete noch kurz bis es nicht mehr regnete, und kam dann mit 2 selbstgemachten Sandwiches aus dem Willi auch rüber.


Also schauten wir gemeinsam dem Tumbler zu.J Als schon die nächste Gewitterfront sich über uns ergoss. Leider konnte das kleine Vordach der Wäscherei diesem Regen nicht ganz standhalten, sodass wir froh waren, als die Wäsche endlich trocken war. Nun hatten wir die nächste Herausforderung, wie bringen wir die trockene Wäsche trocken durch den starken Regen. Oliver rannte um den Willi zu holen, um ihn so nahe wie möglich ans Wäschehäuschen zu bringen und Moni brachte die Wäsche Häppchenweise rüber.

 

Also tuckerten wir ein wenig dem Meer entlang, da das Licht und die schäumenden Wellen ein wunderbares Schauspiel boten. Dabei kamen wir an den Salinen vorbei, die Bergenweise weisses Salz auftürmten. Moni war ziemlich erstaunt darüber, dass das Salz einfach draussen auf dem dreckigen Boden und ohne Dach gelagert wird. In den angrenzenden Salinenfeldern bot uns eine Gruppe Flamingos einen guten Grund zum Halten.


Wir beobachteten und fotografierten sie, und da die Zeit so schnell verging, entschieden wir uns gleich hier an Ort und Stelle zu nächtigen. Da wir nun keine Wasserstation mehr fanden, beschlossen wir unseren 60 Liter Wassernotvorrat umzupumpen. Das Abendlicht und die Flamingos boten uns einen schönen Hintergrund während dem Essen. 

 

Am nächsten Morgen fahren wir weiter Richtung Rennes zu der Heiltherme und begegnen einer riesigen Storchenzusammenkunft.

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Kommentare: 1
  • #1

    Glöggli (Montag, 30 Oktober 2017 14:25)

    Hallo ihr Vier :)
    Was heisst den 'Wir wollten das regnerische Wetter nutzen um zu duschen'? Habt ihr im freien geduscht? ^^
    Bis bald und ich hoffe für euch auf schönes Wetter.