Strandurlaub

Nach ein paar Urlaubstagen am Strand beschliessen wir am nächsten Morgen unsere Reise fortzusetzen. Wir wollen gerade noch unseren Abendspaziergang machen als Oliver von einem deutschen Mann angesprochen wird. Er ist alleine in seinem Auto unterwegs und schnell kommen die zwei ins Gespräch miteinander.

Während dem Abendessen diskutieren wir noch, warum dieser Mann wohl in seinem Auto lebt, was er wohl für eine Geschichte hat und Monika fragt Oliver, ob wir ihm morgen einen Kaffee bringen sollen.

 

Als wir am Morgen aussteigen, fährt er gerade fröhlich winkend an uns vorbei über die Sanddüne Richtung Meer.

 

Also machen auch wir uns auf zu unserem vorerst letzten Spaziergang am Meer.

 

Schon bald kommt uns unser neuer Nachbar entgegen, wild winkend und mit einem hektischen Gesichtsausdruck. Ob wir ihm wohl helfen könnten, er habe sich eingebuddelt und stecke fest.

Wir versuchen es erst einmal gemeinsam mit schieben, aber der Sand ist zu weich und die Räder graben sich immer mehr ein.

 

Nächster Versuch, wir holen den Willi in die Nähe, aber passen auf, dass wir uns nicht auch festfahren.

 

Nun kommen zum ersten Mal unsere Sandbleche in Aktion und die alte Militärschaufel von Monika’s Grossvater. Dies machen wir 3 oder 4 Mal, bis wir aufgeben, so sind wir ja morgen noch am Schaufeln.

 

Also muss Willi ran. Da wir nur vorne einen Abschlepphaken haben, muss Oliver halt beim Ziehen rückwärtsfahren. Aber das grössere Problem ist eigentlich, wir haben kein so langes Seil. Jetzt kommt Olivers Pfadfinderzeit wieder zum Einsatz. Er hat mal gelernt wie man zwei verschieden dicke Seile zu einem zusammenknotet. Jetzt haben wir also 4 verschiedene Seile, 2 Sandbleche und die 2 Teppichmatten des Mannes. Da kann ja nichts mehr schiefgehen.

 

Also los. Beim ersten Versuch lässt der Mann den Motor absterben und gleichzeitig reisst sein Seil.

 

Also gibt es nichts Anderes als doch ein wenig näher ran zu fahren und das eine Seil zu 3 Teilen zusammen zu nehmen.

 

Nächster Versuch, es klappt, er ist draussen aber immer noch im weichen Sand. Also meint der gute Mann, jetzt nichts wie raus und gibt Gas, so dass er über das Abschleppseil fährt und Oliver anhalten muss.

Zum Glück geht es nachher ohne weitere Pannen zurück zum hartgefahrenen Sand und wir können endlich gegen 12 Uhr los.

 

Uns freut es, dass wir die Zeit hatten und helfen konnten, und vor allem, dass wir mit Willi und den Sandblechen wirklich gut bedient sind.

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Kommentare: 1
  • #1

    Marielle (Sonntag, 05 November 2017 17:05)

    Zum Glück sind ihr so guet usgrüstet! ;-)