Valencia

Am Samstag - Morgen, 4. November, nach einer herrlich ruhigen Nacht, stehen wir auf, und während Oliver im Bad ist, kriegt Moni wieder mal fast einen Herzinfarkt. Da läuft einer am Willi vorbei, das Gewehr im Arm mit Laufrichtung zum Willi und schaut hinein, während dem vorbeigehen.

Oliver, die Ruhe selbst meint, das ist ja nur ein Jäger, weil jetzt auch noch sein schnuffelnder Jagdhund hinterher trottet. Na ja, jetzt ist das Adrenalin gestiegen und der Tag kann beginnen.

 

Im Reisezielbuch steht Valencia, gewünscht von Monika’s Götti Sepp.

Also lieber Götti, hier unser Bericht für Dich.

Das Foto mit unserer Reisefahne mussten wir dieses Mal am Schluss machen, im Hafen von Valencia, weil wir uns da erholen mussten von diesem Städte Trip. (Nein Scherz, wir haben sie einfach im Willi vergessen, als wir endlich einen Parkplatz fanden.)

 

Du stellst uns ja ziemlich auf die Probe. Da fragt es sich ob jetzt Albarracin, was ziemlich streng war mit der ganzen Bergkraxelei oder Valencia mit seinen 6 spurigen Kreisel schlimmer ist. Aber wir haben es geschafft. Moni’s Adrenalinspiegel vom Morgen ist den ganzen Tag geblieben J

Oliver hat sich einfach dem Fahrstiel der Spanier angepasst und braust drauflos. Also alles kein Problem.

Das bekannte Opernhaus des Stararchitekten Santiago Calatrava ist schon ziemlich in die Jahre gekommen. Sie sind jedenfalls fleissig am renovieren.

 

Diese Stadt lebt, so viele Leute, Bars und Restaurants haben wir auf unserer Reise noch nicht gesehen. Krass ist, wie man hier in dieser Stadt den Unterschied der Quartiere sehen kann. Von reich bis arm, von sauber bis schmutzig.

Was uns auch erstaunt hat, ist, dass es extrem viele Chinesen-Läden gibt, die allerlei Krimskrams verkaufen, von der Rolex Uhr bis zur Gucci Tasche und keinen stört es, dass hier gefälschte Sachen verkauft werden.

Am meisten beeindruckt hat uns das Gewusel und das Leben in dieser Stadt, obschon es nach dem ruhigen Landesinneren und den ausgestorbenen Strandstädten fast zu viel war.

 

Am Abend ziehen wir uns in eines dieser grusligen, ausgestorbenen Touristenorte zurück.

Dir Götti herzlichen Dank für Dein herausforderndes Reiseziel.

(Vielleicht müssen wir noch ergänzen, nicht Valencia war die Herausforderung, sondern mit Willi in einer grossen Stadt herumzukurven, 6 spurige Kreisel und geschweige denn eine so grosse Parklücke zu finden.)

Apropos Parklücke, muss man eigentlich 2 Parkplätze bezahlen wenn man 1,5 belegt? 

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Kommentare: 1
  • #1

    Marielle (Dienstag, 07 November 2017 20:28)

    Super Foti mit de Fahne :D De Hindergrund mit de Chrän gseht lässig us!