Gibraltar

Am Freitag, 01. Dezember 2017 wollen wir das erste Mal und wahrscheinlich auch das letzte Mal in unserem Leben nach Gibraltar. Wir dachten, hei cool, wenn wir schon hier sind gehen wir mal rüber. Falsch gedacht.

Die erste Zollkontrolle kein Problem, die zweite, kein Problem. Wir denken schon, ha das geht ja zügig. Da hüpft uns doch noch ein Dritter vor den Willi. Wir halten wieder die ID aus dem Fenster, nichts gewesen. Ein ganz korrekter, etwas steifer, englischer Zöllner fragt Oliver, warum, weshalb, wieso wollen Sie rüber? Und es gibt keine Campingplätze in Gibraltar. Wollen wir ja auch nicht. Haben Sie Waffen an Bord? Waffen? Nein sicher nicht.

Pfefferspray? Ja wir haben einen ganz kleinen, (Den hat Moni von ihrem Tanti bekommen, schliesslich weiss man ja nie!) Oliver war von Anfang an dagegen, das gibt nur ÄRGER.  Und schon haben wir den Salat.

Der Zöllner meint: „Ich nehme Ihre ID mit zum Kopieren, Pfefferspray gilt als Waffe und wenn Sie kontrolliert werden, kann es bis zur Gefängnisstrafe kommen.“ Dann will er noch wissen in welchen Land unser Willi registriert ist.

Wir sagen ihm, kein Problem er kann den kleinen Spray gleich behalten. Aber er meint: „Nein, ich muss Sie registrieren, wegen Waffenbesitz.  Oha, und das alles wegen einem Handtäschli-Pfefferspray. (ca. 7cm hoch) Nach einer kurzen Stadtbesichtigung, dabei ist sie nicht einmal wirklich sehenswert, beschliessen wir, noch günstig Diesel zu tanken und kehren zurück nach Spanien.

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