Pause unter der Palme

Wir finden, es ist an der Zeit weiterzufahren, aber sehr weit kommen wir nicht, diese Gegend von Marokko ist so schön, und nach jeder Kurve sehen die Berge wieder ganz anders aus.

Wir sehen wieder einmal eine kleine Strasse die unsere Aufmerksamkeit erregt. Kurz retour fahren und los. Es endet in einem grossen, ausgetrockneten Flussbett. Wir finden zwischen einer schönen Palme und einem Berg, einen super Schlafplatz und geniessen die Ruhe und die Sterne.

Da uns leider am zweiten Tag das Wasser und die frischen Nahrungsmittel ausgehen, sehen wir uns gezwungen am nächsten Morgen nach Ta Ta zu fahren. Auch diese Strecke ist wunderschön. An den zwei Tankstellen die es hat, bekommen wir leider kein Wasser. Also müssen wir wohl oder übel auf einen Stellplatz. Moni kann es wieder nicht lassen, und fragt, ob wir auch nur Wasser kaufen könnten. Oliver findet das schrecklich peinlich, da er ja die Antwort eh schon kennt, denn bis jetzt haben wir nie nur Wasser kaufen können. Aber anscheinend funktioniert die Kommunikation zwischen den zwei Frauen, auch wenn sie sich nicht verstehen. Wir können für 30 Dirham Wasser kaufen, ohne dass wir eine Nacht bleiben müssen. Da fragt Moni auch gleich noch nach einer Waschmaschine, denn sie denkt sich, wir können ja die Wäsche nass mitnehmen und dann zu unserem schönen Nachtplatz zurückfahren und sie dort aufhängen. Tatsächlich zeigt die nette Frau ihr die Maschine, die erst noch gerade frei ist, und doch tatsächlich nur 30 Dirham kostet. Und hei, eine richtige Waschmaschine mit warm Wasser und extra Schleuderprogramm. Und man darf sie erst noch selber bedienen. Moni ist happy und Oliver findet, diese Frau macht es richtig, warum auf 60 Dirham verzichten. So bleiben wir im Ganzen nur 1h30 auf dem Stellplatz und kaufen dann noch an einem kleinen Stand etwas frisches Gemüse und Früchte und an einem anderen Mineralwasser. So sind wieder eingedeckt mit allem und freuen uns auf unsere Palme.

Hier ist es auch am späten Abend noch so schön warm, dass die Wäsche sogar noch trocknet.

 

Die Gegend ist faszinierend, das Gestein so speziell, mal schwarz, mal braun, mal rot, dann wieder grün. Am Abend sitzen wir immer noch mit den Stühlen draussen, trinken ein Glas Wein, philosophieren über Gott und die Welt und geniessen es bis spät in die Nacht.

Falls wir uns hier wieder mal fortbewegen, werden wir uns wieder bei Euch melden.

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Kommentare: 3
  • #1

    s'Tanti (Montag, 29 Januar 2018 18:57)

    Wow - ist das hier schön .......
    Bitte, nicht zu viel bewegen, das stört nur die Natur !
    Hey, bringt Ihr mir dann einen Sack voll von den schönen Steinen mit !?
    Danke zum voraus und liebe Grüsse

  • #2

    Marianne (Donnerstag, 01 Februar 2018 13:25)

    Die Gegend muss ja in der Tat wunderschön sein. Geniesst es weiter. Dä Emil und ich schicked eu ganz liebi Grüess

  • #3

    Gotti (Sonntag, 18 Februar 2018 21:55)

    bitte warten.....bin unterwegs.....komme auch.....