Salamanca

Am 8. März 2018 sind wir auf dem Weg nach Salamanca in Spanien, als wir spontan einen zwischen Stopp einlegen müssen. Da hat es am Strassenrand 2 Bäume, die gespickt sind mit Storchennestern. So was haben wir noch nie gesehen. Zum Glück hat es gleich ein kleines Strässchen wo wir halten können. Wir hören das berühmte klappern des Klapperstorches, sie sind ganz eifrig am Nester bauen. Dass Störche alle zusammen auf einem Baum wohnen haben wir noch nie beobachtet.

Die Gegend ist herrlich, viel wilde Natur, bis wir durch den Anblick von riesigen verbrannten Waldflächen schockiert werden. Wir fahren, und fahren, und es hat in alle Himmelsrichtungen verbrannte Wälder. Das ist schon ganz anders, wenn man es in den Nachrichten sieht und hört, oder ob man es selber in echt sieht, auch wenn schon wieder ein paar Monate seit dem Brand vergangen sind. Einfach ein trauriger Anblick. Ein kleiner Hoffnungsschimmer sind die vereinzelten Bäume die bereits wieder ausschlagen und das Buschwerk das überall anfängt auszutreiben.

In Salamanca angekommen finden wir gleich einen Parkplatz. Wir beeilen uns, weil es im Moment gerade nicht regnet. Laila lassen wir im Willi. So marschieren wir geradewegs los und kommen auch gleich zum Wahrzeichen von Salamanca. Wir beschliessen dieses imposante Bauwerk zu besichtigen. Eine sehr beeindruckende Kathedrale wie Du im folgenden Video selber feststellen kannst.

Das Städtchen lädt geradezu zum Flanieren ein. Überall hat es kleine Restaurants, Gartenbeizli und sehr schöne Häuser. Es ist wirklich schade, hier könnte man wunderschön in Strassencafe’s sitzen, auf der Piazza flanieren und die Leute beobachten, aber leider regnet es in Strömen. Wir trotzen dem Wetter und wollen trotzdem alles sehen. In den Metzgereien hängen die Schinken in Reih und Glied von der Decke, und Oliver wird magisch vom würzigen Duft angezogen. Es hat so viele feine Sachen, und so erstaunt es nicht, dass sich bei uns urplötzlich ein riesen Hunger-Gefühl einstellt. So kaufen wir eine Spezialität aus Salamanca, Hornazo. So eine Art Pastete, die mehr oder weniger nur aus verschiedenem Fleisch und Schinken besteht. Mit der Hornazo in der Tasche freuen wir uns auf die feine Verpflegung im Willi und so machen wir uns schnell auf den Rückweg. Gut haben wir Laila nicht mitgenommen, denn noch mehr komplett durchnässte Sachen können wir nicht gebrauchen. Wir sind nass bis auf die Unterhosen und der Platz um Kleider aufzuhängen ist nun mal wirklich stark begrenzt. Immerhin sind unsere Regenjacken 100% wasserdicht.

Wie wir nun feststellen mussten, ist unser MEO Datenkärtli leider nur in Portugal gültig. Schade. Irgendwie müssen wir wirklich eine bessere Lösung finden, denn das ewige rum Gerenne nach Daten ist wirklich mühsam und muss nicht sein.

 

So machen wir uns bei strömendem Regen wieder auf Richtung Portugal,

denn unser nächstes Ziel ist Porto. Was wir auf jeden Fall in Spaniel noch erledigen müssen ist, Tanken, denn Treibstoff ist in Portugal saumässig teuer, über 20 Cent mehr pro Liter als in Spanien und bei 80-90 Litern ist das doch einiges.

Was wir an dieser Stelle sagen möchten ist, dass uns Portugal bis her viel besser gefällt als Spanien. Es ist ungleich was in Portugal gemacht wird für die Wohnmobilisten, überall bekommt man Wasser. Bei vielen Intermarché gibt es Grauwasser- und WC Entsorgung und gratis Wasser. Auch sonst fühlen wir uns in Portugal willkommen, nicht so wie in Spanien, wo man nirgends Wasser bekommt und Entsorgungsstationen sind absolute Mangelware. Nicht mal auf Stellplätzen darf man seine Sachen entsorgen ohne eine Nacht zu zahlen. Was Oliver bis heute nicht verstehen kann. Die Stellplatz Betreiber verdienen lieber nichts, als etwas weniger zu verlangen um zu entsorgen und füllen, nein sie wollen immer eine Nacht verkaufen. Achtung, es gibt Ausnahmen, die einem sogar noch Mandarinen schenken, auch wenn sie sauer wie Zitronen sind hat uns das sehr gefreut.

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Kommentare: 1
  • #1

    Marielle (Sonntag, 25 März 2018 17:31)

    En riise lärm wo die störch mached! =D