Nordportugal

Wir fahren gemütlich durch den Regen, dem Douro entlang, zwischen Fluss und steilen Abhängen an denen überall Wein angebaut wird. Der Wein aus dieser Gegend kann sich wirklich zeigen lassen, ob Weiss oder Rot, uns schmeckt er ausgezeichnet. Der Douro wird an einigen Stellen gestaut, um Strom zu erzeugen und wenn sie die Schleusen aufmachen um Wasser abzulassen, ist das ein richtiges Schauspiel. Die Gischt steigt in den Himmel und bildet eine eigene Regenwolke. Obwohl es von denen in den letzten Wochen mehr als genug hatte.

So kommen wir in Porto an. Es ist wirklich schön in Portugal. Auch in den Städten, finden wir immer in unmittelbarer Nähe der Sehenswürdigkeiten grosse Parkplätze und der Strassenverkehr ist angenehm ruhig. Keiner hupt, kein stressen und Gedrängel, ach ja und die Fussgänger benützen die Fussgängerstreifen.

 

Wir füttern die Parkuhr, das Maximum ist leider nur 4 Stunden. Anscheinend ist das Quartier unten am Fluss die grösste Attraktion. Die vielen Brücken sind wirklich spitzenmässig und die vielen herzigen, verschieden farbigen Häuser verleihen dem Ort eine spezielle Atmosphäre.

Auf der einen Flussseite hat es ein Touristenseilbähnli, dass einem direkt vor die Portweinproduzenten fährt. Auch die vielen kleinen Boote mit den Holzfässern zeigen einem, was hier Hergestellt wird.

Auch hier reihen sich die herzigen Gartenrestaurants aneinander und was auch sehr schön ist, es regnet nicht. Wie könnte es anders sein, dieses Mal, ohne Regen wollen wir die Stimmung hier geniessen und setzen uns draussen an einen Tisch und bestellen uns die portugisische Spezialität. Eine junge Engländerin setzt sich an den Nebentisch und bestellt sich das gleiche. Sie hat erst einen Bissen genommen, als eine Kamikazemöve ihr Essen in Angriff nimmt. Dieser sekundenschnelle Angriff erschreckt alle Gäste, die junge Frau und ihr Tischtuch sind total verspritzt von der Sauce und die Möve und ihre Kollegen haben einen kurzen Festschmaus auf der Strasse. Da wir ja noch unter grossen Sonnenschirmen sitzen, muss die Möve ihr Flugmanöver absolut perfekt geplant haben. Die junge Serviceangestellte kommt auf jeden Fall sofort, entschuldigt sich und bringt der jungen Frau ein neues Essen.

 

So machen wir uns gut gesättigt, (obwohl Moni in ihrer Meinung wieder bestärkt wird, dass sie Oliversküche lieber mag) dafür sehr gut unterhalten, langsam durch das herzige Städtli zurück zum Willi. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Leve (Dienstag, 20 März 2018 12:45)

    Das klingt fast schon nach Schlaraffenland.