Kappelle von St. Fiacre

 

 

 

 

 

 

 

Wie immer fahren wir auf kleinen Landstrassen durch die Welt, da Oliver Autobahnen nicht ausstehen kann. Da sieht man nichts und verpasst all die schönen kleinen Dörfchen die so manche kleine Perle verstecken, wie auch in diesem Fall. Wir fahren also durch die regenverhangene, relativ dicht bewaldete Gegend in Richtung Brest, als wir durch ein kleines, unscheinbares Dorf kommen. Doch der sehr spezielle Kirchen Spitz mit drei Türmen führt uns zu einer der speziellsten Kirchen die wir so angetroffen haben.


Schon das Äussere, das so irgendwie nur halb zu einer Kirche passt, zieht uns magisch an.

Drei Türme und ein ungewöhnlich kleines Eingangs Portal zumindest für diese Gegend, wo es sonst immer riesige Türen hat, mit stark verzierten Pforten. Im Inneren sitzt an der Seite eine ca. 40 Jahre alte Frau in einer dicken Daunenjacke, da es innen wie aussen keine 10c. hat.

Zuerst denken wir, nicht schon wieder bezahlen nur um eine Kirche zu besichtigen, doch die Frau begrüsst uns freundlich und lässt uns gewähren. Die Kirche ist in der Mitte durch einen hölzernen, extrem verzierten Balkon mit Trennwand und Türe geteilt. Wir können uns nicht erinnern, dass wir jemals Jesus am Kreuz mit den zwei Anderen die neben ihm gekreuzigt wurden so gesehen haben. Denn die scheinen wirklich zu leiden, während Jesus in der Mitte das Ganze mit einem sehr entspannten Gesichtsausdruck über sich ergehen lässt.

So etwas haben wir in diesem Stil noch nie gesehen, man könnte stundenlang schauen und würde immer etwas Neues entdecken.

 

 

 

 

 

Hinter der Trennwand befindet sich der eigentliche Altar der schon fast etwas schmucklos wirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja da hat es sich wirklich gelohnt den Umweg durch die kurvenreichen Nebenstrassen zu nehmen. 

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