Erste Tage in England

Wir geniessen das schöne Wetter und fahren einfach der Nase nach bis uns ein Stau ausbremst. Was ist denn da los, es scheint als ob die Strasse komplett überflutet wäre. Moni steigt aus, um nach zu sehen was hier genau abgeht und wie lange die Strasse gesperrt bleibt. Oliver und Laila bewachen inzwischen Willi.  Ja wirklich, die ganze Strasse ist überflutet und alle warten bis das Wasser zurückgeht. Es dauert angeblich noch 15 Minuten bis die Strasse wieder befahrbar ist, sagen die Wartenden. Ausser einem Lastwagen Chauffeur, dem geht es zulange und er braust durch das abfliessende Wasser. Ja da kann sich Oliver nicht beherrschen und macht sich auch auf den Weg. Cool wie das so rum spritzt, dass macht richtig Spass, bis Moni am Ende der Durchfahrt meint: „Meinst du nicht, dass das Salzwasser vielleicht nicht das Optimale für Willi ist?“ 

Ja klar, zuerst Spass haben und es einem dann gleich verderben. Aber recht hat sie ja schon.

So kommen wir also auf Mersea Island. Eine kleine Insel, die bei Ebbe keine Insel ist, nur bei Flut, da ja dann die Strasse überspült ist. 

Wir fahren quer durch die Insel und am hintersten Ende finden wir einen kleinen Parkplatz wo wir uns zwischen die anderen Autos quetschen. Wir machen uns gleich auf, um einen schönen ausgiebigen Spaziergang am Meer entlang, auf den Schutzdämmen die mehr oder weniger die ganze Insel umgeben, zu unternehmen. Um die Fussgänger Wege zu kennzeichnen wurde einfach eine breite Schneise aus dem hohen Gras gemäht, was dem Ganzen ein romantisches Parkaussehen verleiht.

Da das Wetter auch am nächsten Tag ausgezeichnet ist, geniessen wir die schöne Landschaft mit spazieren durch die Dörfchen.

Als wir wieder durch ein so malerisches Dörfchen fahren, fällt uns die stattliche Kirche auf, die wir gerne besichtigen möchten. Im Friedhof befinden sich nur Gräber vor dem 1800 Jahrhundert und früher, wir fragen uns wo sie eigentlich die Leute von heute beerdigen, denn einen neuen Friedhof haben wir nirgends gesehen. Zu unserer grossen Enttäuschung ist die Kirche geschlossen, sodass wir sie nicht von innen besichtigen können. 

Also geht es halt durchs Dorf und siehe da, unser erster Fish & Chips Laden. Sehr schön, so ist das Nacht essen auch schon geregelt. Also nichts wie in den Schuppen und zwei Mal Fish & Chips kaufen, die frisch zubereitet werden. Da es Oliver zu kalt ist um auf einer Parkbank zu essen, gehen wir in den Willi und machen es uns gemütlich mit einem Glas Wein und unserem Abend Essen.

Wir besichtigen Cambridge, eine der grossen Universitäts Städte von England. Ja es ist schon beeindruckend diese vielen Colleges und Uni Gebäude die diese Stadt hat. 

Uns kommen immer mehr Leute entgegen mit feinen Sachen zum Essen und so fangen unsere Mägen an zu knurren. Schnell machen wir uns auf in die entgegengesetzte Richtung und finden so einen kleinen Marktplatz auf dem es diverse Stände hat die Leckereien aus aller Welt anbieten. Doch der Andrang ist noch grösser als unser Hunger und so beschliessen wir noch eine Halbestunde zu warten, bis der grosse Rush vorbei ist. Na ja, weit gefehlt, es ist immer noch rappelvoll und so zwängen wir uns auch noch dazwischen um uns eine der Leckereien ein zu verleiben.

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Kommentare: 2
  • #1

    Marianne (Donnerstag, 10 Mai 2018 09:23)

    England ist wirklich sehr schön. Auch wir werden sicher noch einmal dorthin fahren. Liebi Grüess

  • #2

    S'Tanti (Samstag, 02 Juni 2018 11:41)

    Ha, ha, ha Oliver, nichts wie rein ins Abenteuer, gell. Keinen nassen Hintern gekriegt !?!
    Sehr schön, Cambridge und Umgebung. Monika, hattest Du keine Lust auf einen kurzen Englisch-Kurs ?