Weiter nach Irland

Am Sonntag, 1. Juli fahren wir morgens los, nochmals Richtung Falkirk. Da wir das Schiffshebewerk beim letzten Mal total vergessen und nicht besichtigt haben. Wir können für 3 Pfund parkieren und laufen Richtung Schiffshebewerk. Wir haben Glück, und es wird soeben ein Schiff vom unteren Becken in den oberen Kanal gehievt. Wenig später können wir gleich nochmals sehen wie eines von oben nach unten verschoben wird. Siehe Video.

Danach fahren wir weiter Richtung Kilmarnock. Unterwegs sehen wir wieder einmal eine Tankstelle, die 2 Waschmaschinen und 1 Tumbler hat. Also machen wir auch noch 2 Maschinen. Mit Tumbler kostet es 16 Pfund. Also was das Kleider waschen angeht, müssen wir unbedingt eine andere Lösung finden. Das Problem ist nicht das waschen, sondern das auswringen der Kleider und das trocknen. Falls Du eine brauchbare Lösung hast, melde Dich doch bitte. Während der Fahrt sehen wir schon von weitem in Maybole-Culzean ein Schloss direkt am Meer. 

So beschliessen wir noch einen Spaziergang zu machen und das Ganze von aussen zu besichtigen. Jetzt noch einen Grosseinkauf machen und Wasser füllen, damit wir in Irland nicht gleich alles suchen müssen und Laila muss unbedingt noch geschärt werden, da die Temperaturen immer um die 25 Grad  sind und sie ziemlich unter der Hitze leidet. Jetzt müssen wir uns aber langsam sputen. Wieder sehen wir schon von weitem einen Leuchtturm. 

So machen wir noch einen schönen Leuchtturmmarsch und dann endlich direkt nach Kilmarnock, damit es doch noch ein bisschen Schlaf gibt. Morgens um 3 Uhr stehen wir in der Warteschlange zur Fähre Stena Line. Zügig wird die Fähre beladen und bei angenehmer Temperatur, und beginnendem Sonnenaufgang geniessen wir um 03.45 Uhr die Überfahrt. Wir können diese Gesellschaft wirklich empfehlen. Extrem sauber, und einfach wunderschön. Na, vielleicht haben wir auch einfach Glück und haben ein neues Schiff erwischt.

Nach etwas mehr als 2 Stunden sind wir also in Belfast. So, jetzt nur schnell einen Schlafplatz und ab ins Bett. Leider erweist sich das als sehr schwierig und so machen wir es wie die Lastwagenchauffeure und schlafen direkt am Strassenrand. 

 

Auch am nächsten Tag wird es nicht besser. Auch wenn es mal einen Parkplatz hat, ist da sicher ein Balken mit Höhenbegrenzung von 2m. 

Am Abend endlich finden wir einen Platz bei einer Natel-Antenne (Mobilfunkantenne), dafür mit Rundumaussicht. 

Jetzt wird zuerst einmal richtig ausgeschlafen und dann müssen wir endlich mal die vielen Fotos und Videos aussortieren und endlich wieder mal was schreiben.

Sorry, haben unsere Ferien mit Eveline und Stefan genossen und keine Zeit gefunden um zu schreiben. Also, wir hoffen wirklich, dass es an der Küste wieder besser wird mit Parkplatz und Schlafmöglichkeiten. Es ist echt streng, wenn man nirgends halten kann und man einfach mal kurz die Beine vertreten kann. 

Auf der Weiterfahrt besichtigen wir in Clonmacnoise-Creevagh noch ein Friedhofmuseum. 

Aber auch hier hat es für Wohnmobile keine Parkplätze und so müssen wir bei der Schule parkieren. Das Eintrittsgeld von 8 Pfund pro Person nehmen sie aber gerne von uns. 

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