Auf nach Dublin

Nach dem spektakulären Besuch des Friedhofes, machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Galway, beziehungsweise etwas unterhalb, da wir Galway später mit Marielle und Kevin erkunden wollen, wenn sie uns in Irland besuchen kommen.

Wir sind froh als wir endlich die Küste erreichen und es einfacher wird einen Parkplatz für eine Rast zu finden. Bei den Bridges of Ross finden wir einen schönen Schlafplatz mit bombastischer Aussicht auf die Klippen. Wir geniessen das Meer und die vielen Sachen, die es hier zu entdecken gibt.

Am Morgen machen wir uns auf, um die andere Seite der Klippen zu erkunden und die sind noch spektakulärer. Jetzt erschliesst sich uns auch der Name Brigdes. Da gibt es riesige Natur Brücken über die man gehen kann.

Weiter geht es Richtung Limerick, immer der Küste entlang, sofern dies möglich ist und immer auf der Suche nach Wasser, denn unser Wasservorrat ist zurzeit auf einem sehr tiefen Stand. Doch es scheint, dass es hier eher schwierig wird Wasser zu bekommen und so besuchen wir jede Tankstelle die wir sehen, bis wir fündig werden. Wenn wir dann endlich Wasser haben, macht sich bei uns eine leichte Freudenstimmung breit, da wir nun wieder für ein paar Tage autark und völlig frei unterwegs sein können. 

So besuchen wir Dingle, ein äusserst touristischer Ort, der offensichtlich rein vom Tourismus mit den Delfinen lebt, was nicht so unseres ist. Also nicht die Delfine, sondern die Touristen Orte. Ein wenig ausserhalb finden wir einen Parkplatz gerade am Meer, wo sich schon ein Wohnwagen und ein Wohnmobil befinden. So stellen wir uns dazwischen, auch wenn wir das nur ungerne machen, aber es ist nicht leicht in dieser Gegend einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Im Wohnwagen macht eine Familie Ferien, die mit 9 Kindern plus Miniatur Hund, oder wie Oliver zu sagen pflegt, einer geschwollenen Ameise (Sorry an alle klein Hunde Freunde, aber vielleicht wäre eine Katze die bessere Option) inklusive Mutter und Vater. Wow, das hätten wir nie gedacht, dass man auch so Ferien machen kann. Aber wie es scheint, hat die Mutter ein exzellentes Organisationtalent, während dem sich der Vater die Zeit im Auto mit WM schauen vertreibt. Im anderen Wohnmobil macht ein älterer Herr Ferien, der ist alleine und hat ein ca. 2m längeres Wohnmobil als wir. Das sind so richtig krasse Unterschiede, aber es scheint, dass jeder auf seine Art glücklich ist. Die Frage ist nur, ob die Umgebung auch glücklich ist. Der gute Herr versucht jedenfalls jeden der ihm über den Weg läuft in Beschlag zu nehmen um ihn zu Tode zu quatschen. Zumindest bei fast allen, ausser bei Oliver schafft er es nicht. Doch Moni tappt voll in die Falle und es scheint ihm nichts auszumachen, wenn man ihn nur halb versteht, Hauptsache er kann reden.

Die Küste und Landschaft von Kerry ist sehr schön und so geniessen wir die langsame Fahrt durch die Landschaft weiter Richtung Cork und Dublin, wo wir Marielle und Kevin Treffen werden. 

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