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Die 2 langweiligsten Tage seit einem Jahr

Am nächsten Tag ist unsere gemeinsame Zeit in Amsterdam schon wieder vorbei und wir müssen Jasmin an den Flughafen bringen. Nachdem wir aus dem Flughafenchaos rausgefunden haben, fahren wir also los Richtung Koblenz in der Nähe von Düsseldorf. Obwohl wir auf der Autobahn sind, was wir ja sonst nie machen, aber jetzt müssen wir uns sputen, zeigt der Tacho 32 Grad Aussentemperatur an. Jetzt kommen wir also doch auch mal noch in den Genuss von einem Hitzetag. 

Am Mittwoch, 19. September stehen wir wie abgemacht bei Mercedes in Koblenz auf der Matte. Unser Willi bekommt den 60’000km Service. Wie im Vorfeld abgemacht, bleiben wir die ganze Zeit dort. Also wie ja schon oft erwähnt, der Service von Mercedes ist wirklich super. So sitzen wir an einem Tisch, mit Free-Wifi und der Kaffeemaschine, mit wirklich feinem Kaffee und frischen Fleisch- und Käsebrötchen nebenan zur freien Verfügung. Um 12 Uhr bekommen wir einen Gutschein für die Kantine. Das ist alles inbegriffen. Da wir wegen Laila nur jeder einzeln gehen können, geht Moni zuerst. Das Essen ist sehr gut, mit Dessert und Getränk. Als Moni retour kommt, will sie Oliver das Kantinenessen schmackhaft machen. Aber der Gedanke alleine in einer Kantine zu sitzen reizt ihn gar nicht. So nimmt er lieber die Brötchen zum Mittagessen. So um 14 Uhr machen wir uns langsam Sorgen, poh das muss ja eine saftige Rechnung geben bei so vielen Stunden. Als ob man dies unseren Gesichtern ansehen würde, kommt einer und sagt, unser Fahrzeug sei in der Endrunde, es gehe nicht mehr lange. Nach weiteren 2 Stunden kommt wieder einer und sagt genau den gleichen Spruch. Na ja. Unsere Bedenken wegen der Rechnung kann uns eh niemand nehmen. Um 16.30 Uhr sind sie fertig. Da Willi nach unserem sehr intensiven Gebrauch auch die Bremsen und die vorderen Bremsscheiben ersetzen musste, kommt die Rechnung auf 1712.96 Euro alles Inklusive. Diesen Betrag hat er uns auch schon am Telefon ungefähr gesagt. Nur dachten wir, es wird teurer, weil wir von morgens 8 Uhr bis 16.30 Uhr dort waren. Zudem hat unsere Erfahrung in England gezeigt, dass eine Rechnung sehr teuer werden kann, auch wenn das Material so gut wie nichts gekostet hat. 

So, jetzt aber los, weiter zu La Strada nach Echzell. Dort müssen wir am Donnerstag um 8 Uhr sein. Hoffentlich kommen wir hier schnell wieder weg, denn am Abend sind wir bei Olivers Tochter zum Nachtessen eingeladen und dann geht’s noch weiter zu Moni’s Tochter. Dort werden wir unseren Willi wieder auf Vordermann bringen, bevor es dann weiter geht Richtung Asien. Wenn alles klappt, bekommst Du dann auch den Bericht des Toiletten-Umbaus. Falls nicht, kannst Du davon ausgehen, dass wir nun also keine Toilette mehr haben. 

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