· 

Zu Besuch in Agropoli

Am Samstag, 10. November treffen wir uns am Hafen von Agropoli mit Pina und Carmine. 

Pina und Moni kennen sich schon seit der Primarschule 1977 und der Kontakt ist auch nach Pina’s Rückkehr nach Italien im Jahre 1993 nicht abgebrochen. Es ist ein wunderschöner Tag, die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Nach einer herzlichen Begrüssung, spazieren wir zuerst einmal zum Haus von Pina, um zu sehen, ob es allenfalls möglich ist, dort auf dem Parkplatz zu parkieren. So werden wir herzlich begrüsst von Pina’s Eltern, welche auch eine Wohnung in dem Haus haben. Also Willi hat hier genügend Platz, sodass wir gleich wieder zum Hafen laufen und ihn holen. 

So lernen wir auch noch die Frau von Pina’s Bruder kennen, die sich gerade mit ihrem Sohn auf den Weg macht. 

 

Moni erkundigt sich, wer denn alles hier wohnt. Also in diesem Haus hat es drei Wohnungen, für die Eltern, ihren Bruder und für Pina und Carmine. Im grossen Garten stehen herrliche Orangenbäume.

Da das Wetter so herrlich ist, beschliessen wir zuerst einen Rundgang durch die Altstadt zu machen. Wow, das ist genau das, was wir in der Schweiz nicht haben, eine Piazza wo sich Jung und Alt tummelt. Es herrscht eine friedliche Stimmung. Pina zeigt uns auch noch die Kirche, in der sie und Carmine geheiratet haben. Das muss bei dieser Aussicht eine Traumhochzeit gewesen sein. Wir spazieren noch bis ganz hinauf zum Schloss, das ein wenig renoviert wurde. Die Aussicht von da oben über Agropoli ist wunderbar und ladet so schön zum Träumen ein.

 

 

 

 

 

Wir verstehen schon, warum es Pina hier so gut gefällt. Wir spazieren langsam wieder zurück zum Haus, wo uns Pina dann mit feinen italienischen Spezialitäten verwöhnt, unter anderem mit diesem feinen Fisch.  

Nach dem Essen, fahren wir dann mit dem Auto in einen anderen Stadtteil, wo wir dank Pina’s Übersetzung eine italienische Prepaidkarte kaufen können. Jetzt haben wir für 25 Euro, 30 GB Datenvolumen bekommen. Leider nur in Italien gültig. Bisher hatten wir ja immer noch unsere englische Prepaidkarte mit der wir für 30 Pfund, 16 GB Datenvolumen bekommen haben und die ist in ganz Europa gültig. Hat sogar auch noch in der Schweiz funktioniert. Leider müssen wir dann in Griechenland wieder ein neues kaufen. Das wird sicher lustig, denn von Griechisch haben wir noch weniger Sprachkenntnisse als in Italienisch. Was leider auch Carmine, der Arme, zu spüren bekam. Doch mit Händen, Füssen und Pinas Übersetzungen konnten wir uns auch mit ihm austauschen.

 

Wir erfahren viel von Pina über Italien, das Essen, die Gewohnheiten, den Fahrstil usw.

Was uns immer sehr interessiert, denn es gibt so viele Sachen die man als Schweizer nur sehr schwer versteht und unter einen Hut bringen kann. So wie das leidige Abfallproblem. Wir gingen davon aus, dass die Abfall-Entsorgung in Italien sehr teuer sein muss und die Leute sich diese Kosten sparen wollen und sie darum ihren Müll wild entsorgen. Doch wie wir erfahren haben, ist die Abfall Entsorgung schon mit den Steuern bezahlt und es fallen keine weiteren Kosten an. Es ist eben überall auf der Welt dasselbe, es gibt immer Leute, denen alles zu viel ist und so wirft man eben den Abfall direkt aus dem Auto einen Abhang hinunter oder so.

 

Am Sonntag fahren wir mit dem Auto auf die andere Seite von Agropoli. Wo wir am herrlichen Strand der Trentova Bucht noch ein wenig spazieren. Es hat wirklich noch Leute die baden. 

Hier kann sich Pina nochmals richtig ausleben mit Fotos machen in allen Variationen, selbst Moni kann sie überzeugen sich mit ihr abzulichten. Welch ein Wunder.

Als wir retour sind macht Moni noch mit der Mutter von Pina einen Spaziergang mit Laila. Trotz Sprachschwierigkeiten gibt es einen herzlichen Spaziergang mit viel Gelächter. Kaum sind sie wieder zurück, hat Pina schon wieder für uns gekocht. An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses Dankeschön an Pina und Carmine und ihre Eltern für die herzliche Gastfreundschaft die sie uns gewährt haben. 

 

Wir durften hier sehr schöne Tage geniessen und konnten endlich einige unserer Fragen über die Leute und dieses Land klären. 

 

Die Zeit vergeht wie im Fluge und wir machen uns am Montag nach dem Mittagessen wieder auf den Weg, weiter Richtung Sizilien. Da es schon nun schon so spät ist, kommen wir nicht mehr sehr weit. Doch wir finden einen Schlafplatz mit Aussicht auf das türkisblaue Meer. Das kann uns jedes Mal aufs Neue begeistern.

PARMIGIANA DI MELANZANE, REZEPT VON PINA.

Tomatensauce:

2    Flaschen Tomatensauce, je 600 ml

2-3 Knoblauchzehen

2    Teeloeffel Salz

3-4 Basilikumblaetter

1    Essloeffel Olivenöl

Alle Zutaten, ausser dem Olivenöl, in einer Pfanne auf kleinem Feuer ca. 45 Min. - 1 Std. köcheln lassen. 

Am Schluss Olivenöl dazugeben.

 

Auberginenauflauf:

3-4 grosse, lange Auberginen

Salz nach Bedarf

Mehl nach Bedarf

3-4 geschlagene Eier

Ca. ¾ - 1 Liter Sonnenblumenöl zum Braten

1 Mozzarella geschnitten

 

Geriebener Parmesan

 

VORGANG:

Auberginen, die Enden abschneiden und schaelen

Der Laenge nach in 5 mm dicke Scheiben schneiden

In einem Sieb, ueber einer Schüssel, einschichten und salzen

Auf diese Weise alle Auberginen schichten

Beschweren und ca. 1 Std. abtropfen lassen

Danach Auberginen unter fliessendem Wasser abwaschen, und abtrocknen 

Öl bei mittlerer bis starker Hitze heiss werden lassen

Die Auberginen zuerst im Mehl wenden und danach in den zerklopften Eiern wenden

Jede Seite goldgelb braten, und dann mit  Küchenpapier abtupfen

Vorbereitete, lauwarme Tomatensauce in einer Auflaufform verteilen (wenig)

Eine Lage Auberginen darauf legen, (müssen schön nebeneinander sein)

Mit Tomatensauce bedecken, dann Mozzarella Scheiben, dann geriebener Parmesan

Auf diese Weise alle Zutaten schichten 

Zuletzt mit Sauce und Parmesan abschliessen

bei 180 Grad vorgeheiztem Ofen ca. 60-80 Min. backen, mit Alufolie bedecken bis 10 Min. vor Schluss, ansonsten verbrennt es oben vor dem Essen ca. 30 Min. ruhen lassen.

 

 

 

 

   

 

   BUON APPETITO!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Vreni (Montag, 26 November 2018 19:04)

    delizioso ! - ok, proviamoci la ricetta !

  • #2

    s'Tanti (Dienstag, 04 Dezember 2018 18:30)

    Wieder wunderschöne Fotos vom Hafen und der Aussicht von oben. Ja, zu Besuch sein in Italien ist schon das Herzlichste was man erleben kann. Jöööö Monika, das war sicher eine schöne Zeit für Dich, gell.
    Mmm…., sehr anmächeliges Rezept.