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Sommer in Frankreich

Da es schon wieder so warm ist, suchen wir uns einen schönen Schattenplatz am Doubs. Es ist herrlich ruhig. Ab und zu fährt ein Hausboot vorbei, aber so gemächlich, dass wir mit spazieren schneller sind. Aber genau das ist ja das Schöne an diesen Hausbooten.

 

Da es genau nach dem Parkplatz ein Autofahrverbot hat, fahren hier nur ein paar Velofahrer vorbei. So geniessen wir die wunderbare Ruhe. Auch am nächsten Tag bleiben wir hier. Wir sitzen wieder gemütlich am Doubs und schauen den Hausbooten zu. Jedes wird genau beobachtet und begutachtet. Alle fahren friedlich und ruhig, korrekt auf der linken Seite an den Pfosten vorbei. Auf einmal kommt ein Katamaran-Hausboot. Laute Musik, und dann fährt der auch noch auf der rechten Seite der Pfosten vorbei. Der meint wohl, weil er nicht so einen grossen Tiefgang hat, er könne rechts an den Pfosten vorbei. Wir sagen noch zueinander, da meint wiedermal einer, er müsse sich nicht an die Fahrregeln halten. In diesem Moment fährt das Boot vorne auf Grund, hinten hebt das Boot rund einen Meter wie ein Geschoss aus dem Wasser. Dann hören wir nur noch: „Oooohhh nooooo, merde, merde ohhhhh no!“  Den Rest verstehen wir zum Glück nicht. Er setzt zurück und wir sehen ein grosses Stück von seinem Boot auf dem Wasser treiben und immer wieder „merde“. Was er damit wohl meint??? Hi hi.

Schade, am Abend schiessen ein paar Jugendliche auf der gegenüberliegenden Flussseite mit einem Gewehr. Unsere ansonsten nicht mehr so gut hörende Laila zittert wie ein Espenlaub und wir haben Angst, dass sie uns noch einen „Herzkasper“ macht. So gehen wir in den Willi und machen Musik, damit sie das Geballere nicht mehr mitanhören muss.  

 

Beim morgendlichen Spaziergang staunen wir über eine Hinweistafel. Heut zu Tage muss man die Menschen wirklich auf jede Gefahr aufmerksam machen. Ja, das Leben ist tödlich. 

Wir sehen schon von weitem ein Feld mit kleinen Holzhäusern. Als wir das Auto sehen mit der Werbetafel, finden wir, das müssen wir jetzt doch genauer anschauen. Das ist eine Schneckenzuchtstation. Das haben wir bisher noch nie gesehen.

Beim Holzhaus finden wir noch ein paar Informationen und Fotos die uns interessieren. Vor allem die Transformation von der schönen Weinbergschnecke zur Schnecke auf dem Teller. Das Wort Transformation finden wir nicht gerade schön. Aber es stimmt ja in einem gewissen Sinn. So lassen wir den Google-Übersetzer über den Text.

Es ist immer noch sehr warm, daher fahren wir auch heute nicht sehr weit. Es ist aber auch nicht notwendig, denn hier in der Gegend hat es viele Seen. So entdecken wir einen schattigen Parkplatz bei einem See. Kaum haben wir parkiert, fährt ein Auto auf den Platz und aus allen Ecken rennen sie auf das Auto zu. Wilde Katzen. Eine Frau und ein Mann steigen aus, öffnen den Kofferraum und laufen beide mit zwei grossen Taschen in die Waldnische. Wow, das ist ja Wahnsinn, was die Zwei da alles für die Katzen anschleppen. Als die grosse Raubtierfütterung vorbei ist, setzen sie sich auf eine Wolldecke und bleiben noch eine Stunde hier, bevor sie wieder alles zusammenpacken unds abfahren. Erst jetzt sehen wir, dass die Katzen auch noch ein wasserdichtes Zuhause haben. Nun interessiert uns natürlich, was denn auf dieser Infotafel steht. Hier die Google-Übersetzung. 

Na auf jeden Fall darf hier unser Katzenschreck nur an der Leine raus. Denn sonst wäre der Futtervorrat in Nu aufgefressen, und die Katzen vertrieben. So laufen wir mit Laila um den wunderschönen See, geniessen die herrliche Abendstimmung und finden, hier sieht es fast so aus wie in Schweden. Also warum so weit reisen, wenn es hier doch auch so viele Seen und unberührte Natur gibt.

Wir fahren wieder ein bisschen durch die Gegend, als wir einen schönen Grillplatz sehen. Na, vielleicht gibt es da ja sogar noch Wasser. Mal schauen. Tatsächlich haben wir Glück und füllen gleich unsere Wasservorräte. 

Wir sind immer wieder begeistert von diesen herzigen Dörfern, den hübschen kleinen Häusern und den Kanälen. Auch ist hier alles so friedlich und das Leben scheint so gemütlich zu sein, wie das Kanalwasser langsam fliesst. 

Ja so ist auch unser nächster Schlafplatz an einem Kanal, wo wir dann wieder schön die Hausboote beobachten können. 

Bei einer Konditorei halten wir, heute gelüstet es uns nach einem feinen Dessert. Ja und schon die Verpackung sagt alles aus. Da müssen wir gar nichts mehr dazu sagen.

 

Ausser vielleicht, dass wir natürlich wieder an einem See Pause gemacht haben. Die Tage vergehen immer wie im Nu, und so wollen wir uns noch einen Schlafplatz suchen.

Wir fahren also geradewegs auf die bewaldeten Vulkankegel zu. In dieser Gegend hat es sehr viele Camper und Wanderer. Aber auch hier ist es ein Einfaches, im Wald ganz alleine einen schönen Platz zu finden. Da es am nächsten Tag regnet, beschliessen wir, heute einen Kleiderwaschtag einzulegen. Beim Intermarché auf dem Parkplatz hat es ja meistens so kleine Waschstationen. Ja und wie könnte es anders sein, wenn man Waschmaschinen sucht, findet man keine. So fahren wir zum nächsten Intermarché. Wir haben Glück, beim zweiten hat es. Am Anfang unserer Reise, haben wir dann immer gleich die ganze Wäsche zusammengepackt und waren dann völlig enttäuscht, wenn die Automaten ausser Betrieb waren und wir alles wieder verstauen mussten. So werden jetzt die Maschinen also immer zuerst inspiziert. Man versucht lernfähig zu sein. Zum Glück, denn irgend so dämliche Menschen fanden es lustig, den Tumbler mit Dreck zu verschmieren und die Scheibe einzuschlagen. Aber es eilt ja nicht. 

Ach, wenn wir doch schon hier sind, gehen wir halt einkaufen und vertreiben uns den Regentag mit kochen. 

 

Auch am nächsten Morgen ist das Wetter, mit nur gerade mal 10 Grad und Niesel-Regen, nicht ansprechend. So machen wir uns auf die Suche nach einer heissen Thermalquelle. Irgendwie möchten wir nicht in das zwar wirklich schöne Thermalbad von Vichy. Wir hatten die Hoffnung, dass wir noch eine Thermalquelle in der freien Natur finden. So wie die Thermophylen in Griechenland. Wir werden auch fündig, aber uns hat es hier definitiv zu viele Leute. Es ist auch alles sehr rutschig und matschig von der Erde. 

Schade, aber wir möchten wirklich nicht in so Menschenansammlungen.

So versuchen wir halt doch heute unsere Wäsche zu waschen und fahren zum nächsten Intermarché. Schliesslich müssen wir ja irgendetwas machen. Hm, es steht, es ist Pflicht einen Mundschutz zu tragen und die Maschine vorher und nachher zu desinfizieren. Vor den Maschinen ist es ganz sumpfig und Moni meint noch, hier darf dann aber nichts runterfallen. So kommt Oliver zur Sicherheit mit. Aber je mehr wir darauf achten, dass die Wäsche nirgends ankommt, und wir nicht die saubere Wäsche mit der Hand, die die Türe geöffnet hat anfassen, umso schlimmer wird es. Was sonst nie der Fall ist, passiert gleich zweimal. Pflotsch, runter in den Matsch. So schickt Moni Oliver in den Willi zurück um den Dreck kurz auszuwaschen, denn so können wir es nicht in die Maschine tun. Da nur eine Maschine in Betrieb ist, müssen wir warten, aber es dauert ja nur 30 Minuten. In der Zwischenzeit fährt einer vom Service vor. Aber der repariert nicht etwa die andere Maschine, nein er spült mit Wasser den Dreck unter das Häuschen. Nur blöd, dass der Schlamm wieder zurückläuft. Jetzt nimmt er einen grossen Besen und reinigt den Platz von Hand. In der Zwischenzeit ist unsere Maschine fertig. Beim Wechseln von der Maschine in den Tumbler stellen wir uns anscheinend wieder etwas kompliziert an. Pflotsch landet wieder ein Wäschestück im jetzt noch grösseren Dreck. Da der Mann ja eh mit seinem Wasserschlauch dasteht, nimmt Moni das tropfende Teil und fragt den verdutzten Mann um Wasser. Der wird sich seine Sache auch denken, aber schliesslich hat er ja dieses noch grössere Sumpfgebiet verursacht. Zum Glück haben wir noch einmal eine Maschine zum Waschen, also gleich nochmal rein. Irgendwie erschwert einem diese Corona Geschichte das Leben schon. Da will man es gut machen, und merkt dann, ok, aber jetzt machen wir ja dies und das, und das ist ja dann schon wieder Kontraproduktiv. Na wir sind froh, als die beiden Maschinen fertig sind und wir wieder gehen können. Da wir morgen, falls es nicht regnet doch noch auf den Puy de Dome wollen, suchen wir heute schon einen Parkplatz, wo wir dann morgen sicher auch Schatten haben, damit Laila nicht zu warm hat. 

 

Auch am nächsten Morgen ist es neblig und nieselt immer noch. Schade, so wird das sicher nichts mit der gigantischen Aussicht auf all die Vulkane hier. Aber dafür ist es sicher nicht zu warm für Laila, die ja warten muss. So packen wir einen kleinen Rucksack, schliesslich weiss man ja nie und machen uns motiviert, wenigstens einer von uns zwei, auf den Weg. Begründung, man sieht ja eh nichts, gegen Meinung, egal, Hauptsache wir machen wieder mal was. Der Weg geht wirklich immer nur Bergauf, da graut uns ja jetzt schon vor dem runter laufen. Zwischendurch lichtet der Nebel ein bisschen seinen Schleier und wir erhaschen einen kleinen Ausblick auf die naheliegenden Vulkane. Das ist aber schon das höchste der Gefühle. 

Aber egal, dank dem Nieselregen sieht man uns nicht an, ob wir jetzt so verschwitzt sind, oder ob das einfach vom Regen ist, hi hi. Oben angekommen laufen wir kurz rund herum und dann nehmen wir schon wieder den Rückweg unter die Füsse. Bei diesem Wetter, es windet und ist saukalt, macht ein Picknick keinen Spass. Aber die vielen schönen Blumenhänge erfreuen unseren Blick trotzdem. 

Wir haben genug von der Kälte und fahren wieder runter in die Wärme. Wo wir dann an einem schönen See den idealen Schlafplatz finden. Wir stehen wieder mitten in der Natur und ohne andere Camper. 

Auch am nächsten Tag fahren wir nicht so weit und finden bei einem Stausee wieder einen super Platz, wo wir natürlich auch wieder gleichbleiben.

Das nun wieder sehr warme Temperaturen herrschen, ist wieder einmal Coiffeur Time angesagt. Das heisst, Oliver und Laila werden wieder einmal beide geschoren. Bei Laila braucht es einfach viel Zeit, da sie sehr viel Unterwolle hat und auch ihre Pausen einfordert. Aber Zeit haben wir ja. Vielleicht sollten wir diese auch wieder einmal nutzen, um unseren Blog auf den neusten Stand zu bringen. Es freut uns auch sehr, dass wir immer wieder mal von jemandem angeschrieben werden. Wir versuchen dann immer die Fragen so gut wie möglich zu beantworten. Aber es zeigt uns auch, dass unser Blog doch gelesen wird und es freut uns, wenn wir etwas von unserer kleinen Reiseerfahrung weitergeben können. 

 

Reisebekanntschaften

 

Es ist schön, wie aus zufälligen Reisebekanntschaften, dann immer wieder kehrende Bekanntschaften und Freundschaften werden. Andreas und Natsuda, das erste Mal in Italien getroffen und seither immer wieder, aber als reger Blogleser/Blogleserin bist Du ja darüber bestens informiert, sind auch in Frankreich. Sie besuchen hier die Mutter von Andreas, die hier lebt. Da wir uns heute Abend treffen wollen, suchen wir uns einen schönen Platz und geben ihnen die Koordinaten durch. Das perfekte Wetter für eine schöne Grillade. Heute gibt es Poulet vom Grill mit Reissalat und ein selbst gemachtes Dessert. Da wir ja sonst immer alleine unterwegs sind, ist es doch immer wieder schön, zwischendurch ein paar Tage mit Freunden zu verbringen. So fällt auch die Corona-Begrüssung herzlich aus.

Nach zwei gemütlichen Tagen wollen wir gemeinsam Vichy besichtigen. Unser erstes Ziel ist die Wassertrinkhalle. Wir freuen uns, dass wir beim Eingang für 50 Cent einen Trinkbecher am Automaten selber beziehen können. Jetzt sind wir aber doch ein bisschen enttäuscht, denn das gemeine Volk, aber auch die netten Leute, dürfen hier nur eines dieser Heilwasser versuchen. Für den weiteren Zugang in die Trinkhalle müsste man eine spezielle Eingangs-Karte haben, die man aber nur erhält, wenn man ein ärztliches Rezept hat. Denn hier dürfen nur Patienten rein, denen vom Arzt die genaue Menge des Wassers verschrieben wurde. Aber ein netter Patient lässt uns trotzdem rein. Moni macht auf ihrem Natel Notizen zu den verschiedenen Geschmacksrichtungen des Wassers. Andreas ist schockiert als er das hört und meint, das dürfen wir so nicht schreiben, schliesslich ist es Heilwasser. Also anders formuliert, und in schönen Worten: Wir haben die verschiedenen Sorten probiert, und uns ist es nachher so richtig Speiübel. Auch den Geschmack im Mund bringen wir trotz anschliessender Glace nicht mehr weg. 

Für uns wäre dieses Wasser also gar nicht geeignet. Auch nach Stunden hat sich unser Magen und unser Geschmacksinn im Mund nicht erholt. Trotzdem sehen wir uns gemeinsam die Sehenswürdigkeiten von Vichy an und lachen viel.

Den Abend verbringen wir am herrlichen Fluss mit der Flaniermeile, den herzigen Beizli, Minigolf-Anlagen und der schönen Stimmung.

So trennen sich unsere Wege nach ein paar Tagen wieder und jeder fährt in eine andere Himmelsrichtung weiter.

 

 

Als irgendwann von Otto und Doris (Moni’s Vater und seine Frau) eine WhatsApp kommt, mit der Mitteilung, da wir ja „nur“ in Frankreich seien, würden sie uns und die Kinder gerne zu Moni’s Geburtstag einladen, entflammt eine hitzige Diskussion. Da Moni ihre Familie eh zu kurz hat, ist sie Feuer und Flamme für diese Idee und ist froh und dankbar über die Einladung. Da wir nun doch wieder unsere Fahrtrichtung ändern, fragen wir bei einer Mercedes Garage unseres Vertrauens nach, was sie zu unserem Sensor-Problem meinen. Da Ferndiagnosen im Allgemeinen schwer sind, machen wir einen Termin ab und hoffen, dass sie uns helfen können. Pünktlich zur abgemachten Zeit stehen wir vor der Mercedes Halle. 

Wir erklären ihnen unser Problem und machen es uns draussen im Gartensitzplatz bequem. Für uns ist es so einfacher und so sind wir auch jederzeit für allfällige Fragen hier. Da wir ja nicht wissen, wie lange es dauert, haben wir vorsorglich einen Rucksack mit Verpflegung und unsere Computer dabei. So sitzen wir hier und sehen schon wieder beim Auspacken der Computer, die feinen Brötli. Ja, wer uns kennt weiss, dass wir dieser Versuchung nicht wiederstehen können. Hoffentlich dauert Willi’s Reparatur nicht zu lange, denn nun haben wir unseren Notvorrat schon weggeputzt. Tatsächlich, kurze Zeit später kommt unser Mercedes–Fachmann zu uns in den Garten. Er meint, alle Bordcomputerauslesungen und Tests seien ok, aber sie haben gesehen, dass eine Auspuffhalterung gebrochen ist und ob sie diese ersetzen dürfen. Vielleicht löst ja die Vibration des Auspuffes die Fehler am Sensor aus. Auf jeden Fall haben wir seit dieser Zeit keine einzige Fehlermeldung mehr. Es erstaunt uns schon sehr, dass die Mercedes Garage in der Schweiz, nach dem austauschen aller Bremsen und Bremsscheiben, dem austauschen des Rippenkeilriemens und Spanner und dem ganzen vorbereiten fürs Vorführen (TÜF), die gebrochene Halterung nicht entdeckt hat und uns betreffend Sensor empfohlen hat, diesen zu ersetzen, da er seitdem letzten löschen in Spanien die Fehlermeldung 18 Mal gebracht hat. Wir können einfach nicht glauben, dass wir nun schon wieder, den damals in England ausgetauschten Sensor erneuern müssen. Zudem sind wir auch schockiert über den Kostenvoranschlag.  Das kann doch nicht sein. So sind wir nun erst recht froh, haben wir auf unser Bauchgefühl gehört und konnten uns so sehr viel Geld sparen. 

 

So fahren wir dann also langsam zurück Richtung Schweiz. Wie wir von Timmy und Duygu erfahren haben, (wir haben sie damals in Tibilisi, Georgien, kennengelernt, und dann wieder in Kasachstan zufällig getroffen), ist ihnen die Rückreise per Flugzeug, nach der Corona-Grenzschliessung von Baku, Aserbaidschan, nach Deutschland doch noch gelungen. Leider mussten sie ihr geliebtes Wohnmobil, ihr Zuhause, in Baku lassen. So machen wir noch einen kleinen Abstecher zu ihnen, um auch ihre kleine Tochter Esme kennen zu lernen, die in Baku zur Welt kam. Nach einem freudigen Wiedersehen und vielen interessanten Gesprächen fahren wir gegen Abend weiter.

 

Moni versteht nicht, warum wir die letzten Tage noch um Konstanz herum dümpeln, schliesslich könnte man ja die Tage auch noch in der Schweiz verbringen und sich mit der Familie treffen. Aber Oliver ist der Meinung, wir sind jetzt lange genug in der Schweiz gewesen. So fahren wir also am 1. August am Nachmittag über die Schweizer Grenze. Als er dann auch noch im Altenklingen einen Zopf kaufen will, meint Moni, für was willst Du einen Zopf kaufen, wir essen ja gar kein Frühstück. Aber Oliver meint, wir werden ja eh bei Otto und Doris übernachten, dann haben wir schon etwas zum Frühstück. Was Moni nicht weiss, Oliver und Jasmin haben in der Besenbeiz vom Schloss Altenklingen eine Überraschungsparty für Moni organisiert. Was für ein überwältigender Augenblick, als sie die Treppe hinaufkommt und sie alle mit einem Happy Birthday empfangen. Ja da fliessen die Tränen. 

Ein ganz herzliches Dankeschön an Jasmin und Oliver, die das so still und heimlich organisiert haben, und auch an alle, die angerufen oder geschrieben haben, als ob wir uns nicht noch sehen würden. Die Überraschung ist Euch voll gelungen. Ich hätte mir keinen schöneren 50. Geburtstag wünschen können. Einfach die Zeit mit Euch zu verbringen, das war für mich das grösste Geschenk. Auch das Essen und Trinken war vom feinsten. Schade, dass solche Tage immer so schnell vergehen. 

 

Ja jetzt ist auch klar, warum Oliver auf keinen Fall früher in die Schweiz wollte. Sonst hätte sich ja vielleicht noch jemand verplappert. 

Ja jetzt ist auch klar, warum Oliver auf keinen Fall früher in die Schweiz wollte. Sonst hätte sich ja vielleicht noch jemand verplappert. 

 

So, jetzt ist aber genug, Oliver will endlich weiter. Unser erstes Ziel ist Kufstein. Dort besichtigen wir das kleine Dörfchen und das Schloss. 

Ungarn

 

Weiter geht die Fahrt Richtung Ungarn. Dieses Mal ist das Bad Heviz unser Ziel. Hier möchte Moni ein paar Tage im Heilbad bleiben und den warmen See und die Massagen probieren. Sie hat die Hoffnung, irgendwann schmerzfrei zu sein, immer noch nicht aufgegeben, aber diese stirbt ja bekanntlich zuletzt.

So geht es nun also Richtung Rumänien. Das ist unser 38. Land, dass wir besuchen. Wir sind gespannt, wie es dort ist und auch ob wir problemlos über die Grenze kommen. 

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Kommentare: 3
  • #1

    Leve (Montag, 31 August 2020 11:13)

    Schwimmring um den Hals, damitt man ihn im Notfall schnell wieder aufblasen kann. Viel Spass in Rumänien, da wimmelt es wieder von Kirchen ;-)

  • #2

    s‘Tanti (Dienstag, 15 September 2020 09:09)

    Wow, wieder so ein schöner Reisebericht voll Actions. Wunderschöne Naturfotos, noch aufgepeppt mit einem vollen Weinglas in der Abendstimmung. Und ein Pfännchen voll Weinbergschnecken werdet Ihr wohl mit einem halben Weissen runter gespühlt haben, hi, hi, hi. Und so grosse Hühner auf dem Grill gibt es wahrscheinlich auch nur in Frankreich. Das freut die eingeladenen Gäste !!!!
    Hey, und noch etwas, hätte ich das 50 Jahre Monika nicht auf dem Foto gelesen, ich hätte Dich für viel Jünger gehalten. Was doch Campingleben so alles ausmacht�����. Oder war es das Vichy-Wasser ?
    Auf jeden Fall wünsche ich Euch zwei noch viele schöne Erlebnisse unterwegs. Geniesst es !



  • #3

    vreni (Mittwoch, 23 September 2020 20:07)

    ......das sind wieder tolle interessante Reiseberichte....