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Heimaturlaub in der Schweiz

Unser Heimaturlaub in der Schweiz ist natürlich wie immer wunderschön. Wir geniessen es, die Zeit mit unseren Lieben daheim zu verbringen. Da wir ja jedes Mal, wenn wir in der Heimat sind, irgendwelche Reparaturen an unserem Willi haben, sind wir auch dieses Mal eifrig am Organisieren.  

 

Wir brauchen dringend neue Pneu. Doch leider gibt es, wie man uns sagt, wegen dem Frachter der sich im Suezkanal quergestellt hat, lange Lieferzeiten. Ein weiteres Problem das wir haben ist, das heftige, seitliche Wanken in Kurven oder bei Bodenwellen, welches wir als sehr unangenehm empfinden. Daher befürchten wir schon lange, dass unsere Stossdämpfer fällig sind. So hat sich Oliver bereits im Internet darüber informiert, welche für Willi passend wären und hat dann bei einer Garage, einen Termin abgemacht. Doch auf dem Weg zur Larag, in Winterthur, findet Willi, ach wenn wir doch schon auf dem Weg zur Garage sind, könnte ich doch auch wieder mal ein Lämpchen aufleuchten lassen. Wie wir dieses orange Symbol in der Zwischenzeit hassen. So müssen sie in der Garage zuerst dieses Problem in Angriff nehmen. Und wieder einmal ist es der Nox-Sensor. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen auch gleich zu ersetzen. Unser Verdacht, dass die Stossdämpfer fällig sind, wird dann auch gleich noch bestätigt und was auch noch dazu kommt, wir haben eine leicht verbogene Lenkstange. Ja, wir wissen auch warum. Das kann nur von unserer Morastfahrt in Serbiens Wäldern sein. So lassen wir diese auch gleich ersetzen. Nachdem Willi wieder einsatzfähig ist, werden nun also noch die neuen Stossdämpfer besprochen. Er bekommt 4 neue, original Feuerwehr rote Koni Stossdämpfer.

Doch mit so langen Wartezeiten hat er nicht gerechnet. Tja, im Moment gibt es halt überall sehr lange Lieferfristen. Da kann man nichts machen. Moni hingegen freut sich natürlich über jeden zusätzlichen Tag in der Heimat. 

Da auch unsere Sitzkissen im Wohnzimmer bereits durchgesessen sind, lassen wir in einer Sattlerei gleich noch neue anfertigen. Ja, kein Wunder werden unsere Aufenthalte in der Schweiz immer so teuer, wenn wir jedes Mal den halben Willi ersetzen lassen. Wir kaufen auch noch neue Fensterfolie, denn das hat sich bei Hitzetagen wirklich gut bewährt. Nur das montieren, wird ein wenig schwierig, da die Temperatur nach der Montage nicht unter 15 Grad fallen sollte. So fragen wir Stefan und Eveline, ob wir für 2 Tage in ihre Scheune dürfen. Dann sind wir wenigstens regentechnisch auf der sicheren Seite. Nochmals herzlichen Dank an Euch zwei.

Zum Glück können wir uns in dieser Zeit auch gleich noch impfen lassen. So dass dann einer Weiterreise nichts im Weg steht. 

 

Was uns besonders freut, zufälliger Weise sind auch Joly und Kurt, zwei Weltreisende, die wir über das Internet kennengelernt haben, auch zur selben Zeit auf Heimaturlaub. Da wir das grosse Glück haben, dass Olivers Tochter und ihr Partner gerade in den Ferien sind, haben wir sie gefragt, ob wir bei Ihnen ein Treffen organisieren dürften. Auch euch beiden ein herzliches Danke schön. Es ist spannend, wenn man nach so viel Mail Kontakt auch die Menschen persönlich kennenlernen darf. Bei so vielen interessanten Reiseerlebnissen und regem Informationsaustausch, ging der Tag viel zu schnell vorbei. 

 

Um unser Fernweh etwas zu lindern, machen wir mit Marielle und Kevin 

einen Ausflug und gehen auf Safari. Einen Tag im Zürich Zoo, mit der neuen Lewa Savanne Anlage. Da fühlt man sich doch gleich wie in den Ferien. 

Im Juli 2021 machen wir uns wieder auf die Socken. Wir fahren über das Wallis, wo es nochmals einen kurzen, aber sehr herzlichen Halt bei Marianne und Emil gibt. Oliver drängt zur Weiterfahrt, er findet wir waren jetzt lange genug in der Schweiz. 

Und schon geht es über den grossen St. Bernhard ins Aostatal. Die Grenze hier ist frei, so geht es ohne Kontrolle nach Italien. Wobei, wir haben ja sämtliche notwendigen Einreise-Unterlagen und sind auch 2x geimpft. Es macht Spass wieder unterwegs zu sein und weiter zu reisen.

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